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Gute Ernährung für Alle

Wie können wir konkrete Lösungen entwickeln, die Gute Ernährung für Alle als Teil unserer
sozialen Infrastruktur verankern?

Challenges

Mit euch zusammen haben wir folgende vier Herausforderungen identifiziert, auf welche wir nun konkrete Lösungen/Eingaben suchen. Wichtig eine Eingabe muss den Fokus auf eine der «Wie könnten wir…» Fragen richten.

«Wie könnten wir Gemeinschaftsverpflegung durch regionale Partnerschaften und mutige Governance so gestalten, dass nachhaltige Ernährung zum neuen Alltags-Standard wird?»

«Wie könnten wir gutes Essen für jeden Haushalt erschwinglich und zugänglich machen – durch neue Finanzierungs- und Anreizmodelle – um gute Ernährung als öffentliches Gut zu verankern, nicht als Premium-Nische?»

«Wie könnten wir regionale Produzenten unterstützen regionale Ernährungssysteme in die Breite zu tragen, in dem sie neue oder geteilte (Vertriebs-)Infrastrukturen aufbauen und neue Partnerschaften eingehen?

«Wie könnten wir Nachbarschaften und lokale Gemeinschaften konkret in Entscheidungen zur Landnutzung und Lebensmittelproduktion einbinden, sodass Boden und Ernährung als Gemeingüter gemeinsam gestaltet und verwaltet werden?»

Bei “Guter Ernährung” denken wir an Essen, das schmeckt, sättigt und gesund ist. Zugleich aber auch an Produktion und Vertrieb, die sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig aufgestellt sind, mit fairen Einkommen, geringem ökologischem Fussabdruck und tragenden Finanzierungsmodellen. Mit dem Zusatz “für Alle” nehmen wir eine weitere soziale Komponente in den Blick: Wer hat Zugang zu hochwertigen, nachhaltigen Lebensmitteln und wer nicht? Wieso sind weniger “gute” Angebote häufig nicht nur günstiger, sondern auch niederschwelliger und bequemer in den Alltag zu integrieren? Let’s make good food more convenient! Oder wie wäre es mit: Let’s make convenience food better!
Eine gute Ernährung ist für uns in diesem Call nicht primär eine Frage individueller Entscheidungen. Wir betrachten "Gute Ernährung für alle" als Frage von sozialen Infrastrukturen und mutigen Partnerschaften, die Gesundheit, Gerechtigkeit, Biodiversität und Klima miteinander verbinden.

Wichtige Hebel sind beispielsweise Regionalisierung, Beschaffungsrichtlinien, kollektive Verpflegungsorte und solidarische Geschäfts- und Bezugsmodelle. Andere Zielen auf eine Veränderung von Angeboten und Essgewohnheiten, etwa die Reduktion tierischer Produkte. Doch Ansätze wie Gemüseabos und solidarische Landwirtschaft, Einkaufsgenossenschaften und Ernährungskassen bleiben meist in ihrer privilegierten Nische. Und auch vielversprechende Ansätze etwa über Kantinen, Schulverpflegung und Catering oder eine Reform von Subventionen auf Produktionsseite stossen auf strukturelle Grenzen, Interessenskonflikte und tief verankerte, emotionale und teils politisierte Gewohnheiten.

Uns interessieren regionale Teams aus öffentlicher Hand, Markt, Wissenschaft und/oder Zivilgesellschaft, die gemeinsam gute Ernährung ermöglichen, etwa über starke Partnerschaften, ganzheitlicher Entscheidungsprozesse, neue Fondsmodelle oder die Verbindung von Beschaffungswesen und regionalen Produktions- und Verteilstrukturen.

Dieses Themenfeld setzen wir in Partnerschaft mit dem One Planet Lab um.

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Timeline

Die Challenges in der FUS Mission «Gute Ernährung für Alle» fördern Antworten auf die übergeordnete FUS-Frage:
Wie leben wir in Zukunft in der urbanen Schweiz?

Gesucht werden radikale Ideen, um Gute Ernährung für Alle als sozial-ökologisches Grundprinzip an vielen Orten in die Realität umzusetzen. Gesucht sind Prozesse, Produkte, Plattformen, Angebote oder Programme, die neue Formen geteilter Verantwortung ausprobieren oder konkrete Lösungen entwickeln, die gute Ernährung für alle als Teil unserer sozialen Infrastruktur verankern.In einem offenen Innovationsprozess fördern wir den Austausch zwischen der interessierten Öffentlichkeit sowie den Verantwortlichen aus Forschung und Praxis, den Planungsbehörden, der Politik und der Investitionsseite. 

Insbesondere laden wir Kantons-, Stadt- und Gemeindeverwaltungen ein, die den Hebel Ernährung für ihre Klima- und Gesundheitsziele in Bewegung setzen möchten - oder es bereits tun. Doch auch Forschende und Pionier:innen und Initiativen aus den Nischen sind eingeladen, ihr Wissen und ihre ganz praktischen Erfahrungen einzubringen und gemeinsam Partnerschaften für eine Skalierung ihrer Ansätze zu entwickeln.

Mach mit und hilf, die soziale Innovation rund um Gute Ernährung für Alle weiter zu verbreiten und sichere dir in einem interdisziplinären Team finanzielle und methodische Unterstützung sowie wertvolle Kontakte für weitere Schritte!

Was suchen wir?

Wer kann sich bewerben?

Wie können die Mittel eingesetzt werden?

Was ist einzureichen?

Jurykriterien - wie wir auswählen

Bei Fragen bitte zuerst in das FAQ schauen. Falls du danach immer noch Fragen hast, melde Dich gerne auf info@futureurbansociety.ch

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Event

Eventbrite Food

Ideation „Gute Ernährung für alle“

Im Rahmen der FUS Ideation bauen wir auf den zuvor identifizierten Challenges und Erkenntnissen auf und entwickeln daraus erste tragfähige Lösungsansätze.

Dafür bringen wir Menschen aus öffentlicher Hand, Markt und Zivilgesellschaft zusammen, testen und verbinden Ideen und unterstützen die Entstehung neuer Partner:innenschaften und Teams. Ziel ist eine robuste Projektidee mit klarem Bezug zu den identifizierten Herausforderungen, passenden Partner:innen und realistischen nächsten Schritten in Richtung Umsetzung und möglicher Förderung.

📅  29. April 2026, 13:30 bis 16:30 Uhr
📍  Ostschweiz

Anmeldung

📅  30. April 2026, 15:30 bis 17:15 Uhr
📍  Online

Anmeldung

Einreichungen

Hier einige der bereits eingereichten Projekte.

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