Innovation Booster Future Urban Society

Wie sieht die Zukunft des Lebens im urban geprägten Raum der Schweiz aus?

Wie geht das gute Leben in planetaren Grenzen? Wie können wir in Zukunft klimagerecht wohnen? Wie können wir bezahlbar, klimaneutral reisen – privat und beruflich? Wie ermöglichen wir für alle eine möglichst regionale und umweltschonende Ernährung? Diese Fragen können nur gemeinsam, ko-kreativ und mit einem neuen Verständnis von Innovation beantwortet werden.

Der Innovation Booster Future Urban Society fördert radikal neue Ansätze, um die besten Ideen in den miteinander verknüpften Bereichen Wohnen, Mobilität und Ernährung aus der Nische zu katapultieren. Bring deine Lösungsansätze mit und entwickle sie mit anderen Expert:innen und Innovator:innen weiter. Hilf mit, ökosoziale Innovationen zu mainstreamen und sichere dir und deinem Team für gemeinsam entwickelte Ideen finanzielle und methodische Unterstützung.

Mehr zur Grundidee des Innovation Boosters von Innosuisse

Events

Ideation Energy

Ideation „Energy Communities“

Wie können wir konkrete Lösungen entwickeln, die Energy Communities stärken und einen Beitrag zu einer sicheren, nachhaltigen Energieversorgung leisten?

Im Rahmen der FUS Ideation bauen wir auf den zuvor identifizierten Challenges und Erkenntnissen auf und entwickeln daraus erste tragfähige Lösungsansätze. Im Fokus stehen soziale Innovationen, die neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen und "Energy Communities" als festen Bestandteil unserer Energieinfrastruktur verankern, insbesondere dort, wo es um Teilhabe, Versorgungssicherheit und langfristige Verantwortung geht.

Dafür bringen wir Menschen aus öffentlicher Hand, Markt und Zivilgesellschaft zusammen, testen und verbinden Ideen und unterstützen die Entstehung neuer Partner:innenschaften und Teams. Ziel ist eine robuste Projektidee mit klarem Bezug zu den identifizierten Herausforderungen, passenden Partner:innen und realistischen nächsten Schritten in Richtung Umsetzung und möglicher Förderung.

Weitere Informationen zum Ablauf, zu Teilnahmebedingungen und zu den nächsten Schritten werden nach Abschluss der Problem Exploration (Call for Challenge) Mitte April veröffentlicht.

📅  8. Mai 2026, 09:30 bis 16:30 Uhr
📍  Sion

Anmeldung
Ideation Food

Ideation „Gute Ernährung für alle“

Wie können wir konkrete Lösungen entwickeln, die gute Ernährung für alle als Teil unserer sozialen Infrastruktur verankern?

Im Rahmen der FUS Ideation bauen wir auf den zuvor identifizierten Challenges und Erkenntnissen auf und entwickeln daraus erste tragfähige Lösungsansätze. Im Fokus stehen soziale Innovationen, die neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen und bestehende Strukturen wirksam weiterentwickeln, insbesondere dort, wo es um Zugang, Verantwortung und institutionelle Verankerung geht.

Dafür bringen wir Menschen aus öffentlicher Hand, Markt und Zivilgesellschaft zusammen, testen und verbinden Ideen und unterstützen die Entstehung neuer Partner:innenschaften und Teams. Ziel ist eine robuste Projektidee mit klarem Bezug zu den identifizierten Herausforderungen, passenden Partner:innen und realistischen nächsten Schritten in Richtung Umsetzung und möglicher Förderung.

Weitere Informationen zum Ablauf, zu Teilnahmebedingungen und zu den nächsten Schritten werden nach Abschluss der Problem Exploration (Call for Challenge) Mitte April veröffentlicht.


📅  14. April 2026, 14:00 bis 17:30 Uhr
📍  Bern

Anmeldung

📅  30. April 2026, 15:30 bis 17:00 Uhr
📍  Online

Anmeldung

Calls

Das Jahr 2026 steht im Zeichen von Energy Communities und guter Ernährung für alle. Wir suchen starke Ansätze, Ideen und Lösungsvorschläge aus der ganzen Schweiz für unsere neuen Challenges.

Einreiche-Phase

Einreichefrist:

10/4/26

Startdatum:

March 3, 2026

Gute Ernährung für alle

Wie können wir bestehende Initiativen und Challenges so weiterentwickeln, dass gute Ernährung für alle zur sozialen Infrastruktur wird?

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Einreiche-Phase

Einreichefrist:

10/4/26

Startdatum:

March 3, 2026

Energy Communities

Wie könnten lokale Energie-Gemeinschaften viele Menschen von der Energiewende profitieren lassen und so die Grundlage für eine resiliente Schweiz schaffen?

Mehr erfahren

2 Jahre soziale Innovation zum Nachlesen

Wir haben eine Publikation zu zwei Jahren sozialer Innovation in und für die Schweiz zusammengestellt: Teams, Learnings und geballtes Wissen auf knapp 80 Seiten. Viel Spass beim Durchstöbern.

Das Magazin Soziale Innovation für die Schweiz von heute ist hübsch auf einem Tisch arrangiertPublikation öffnen

Geförderte Projekte

In den ersten zwei Jahren haben wir über 100 Eingaben erhalten und davon 24 gefördert.

Alle Ideen Entdecken

Stadt der kurzen Wege

Pilot Food Quartiere Ernährungsumgebungen als Schlüssel zu Klimaschutz, Biodiversität und Gesundheit

SDSN Schweiz
FHNW

„Food Quartiere“ ist ein partizipativer Pilot im Wirkungsraum Basel zur Gestaltung gesunder, nachhaltiger Ernährungsumgebungen im 10–15-Minuten-Radius. Der Pilot zeigt, wie Ernährung als Hebel für Klima, Biodiversität und Gesundheit lokal genutzt werden kann. Ziel ist es, auf Quartiersebene wirksame Choice Architectures zu schaffen – getragen von Betrieben, Multiplikator:innen und Verwaltung, mittels modularen Zielvereinbarungen, lokale Food Hubs & agrarökologische Prinzipien – skalierbar auf weiter Städte.

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Sharing Sharing Sharing

RepairShare – Ein Fonds für alle, die lieber reparieren als wegwerfen

zuerich.repair
HSLU

RepairShare ist ein solidarisch finanzierter Reparaturfonds, der Alltagsreparaturen für alle zugänglich und erschwinglich macht – unabhängig vom Kaufort. Mitglieder zahlen einen kleinen Beitrag in einen gemeinsamen Topf und erhalten faire Reparaturen bei lokalen Betrieben. Initiiert vom Netzwerk Zuerich.repair will RepairShare suffizienten Konsum fördern, das Handwerk stärken und das Teilen von Verantwortung sichtbar machen – nicht als Verzicht, sondern als zukunftsfähige Haltung. Im Ideenbooster entwickeln wir ein Finanzierungsmodell, klären rechtliche Strukturen und erarbeiten mit dem CAS Sustainable Management der HSLU ein fundiertes Wirkungsmodell. Ting.community unterstützt die technische und inhaltliche Umsetzung. RepairShare zeigt: Nicht nur Dinge lassen sich teilen – sondern auch Verantwortung, Fürsorge und Zukunft.

Zum Projekt
Klimagerechtes Wohnen im urbanen Raum

Wohnungsbau schlau etappieren

Urban Equipe
ZHAW

Wo Wohnhäuser saniert werden, verlieren 94% der Mieter:innen ihr Zuhause, bei Ersatzneubauten noch mehr. Angesichts der aktuellen Wohn- und Klimakrise müssen wir dringend lernen, unsere Häuser so um- und weiterzubauen, dass ihre Bewohnerschaft wohnen bleiben kann. Eine wichtige Strategie dabei ist die Etappierung von Bauprojekten. Worauf es dabei ankommt erforschen wir anhand von Good Practices und verbreiten die Erkenntnisse so, dass sie Planer:innen und Eigentümer:innen finden und direkt anwenden können.

Zum Projekt

Wir brauchen systemische Ansätze

Klimakrise, Zerstörung der Biodiversität, Energiekrise – wir leben in einer Welt multipler Krisen. Um diese zu bewältigen, braucht es radikal neue Ideen und Ansätze, sowohl in technologischer als auch in gesellschaftlicher Hinsicht.

Ob Share, Repair oder DIY – viele innovative Ansätze, Projekte und Ideen für ein klimagerechtes Leben im urbanen Raum bleiben klein. Nicht weil sie im Grundsatz nicht funktionieren, sondern weil sie meist verschiedene Bereiche unseres Lebens betreffen, weil es nicht einfach ist, unsere Gewohnheiten zu ändern und die unterschiedlichsten Akteur:innen mitmachen müssen bei der Umsetzung. Die Verstetigung oder Verbreitung von integrativen Ansätzen funktioniert anders als bei rein kommerziellen Angeboten. Daher möchten wir in unserem Innovation Booster ökosoziale Innovationen verstärken und skalieren, um sie im Mainstream zu etablieren.

«Was alle angeht, können nur alle lösen.» Friedrich Dürrenmatt (Die Physiker)

Die grossen Herausforderungen unserer Zeit können nur durch die Zusammenarbeit von Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen bewältigt werden. Deshalb setzt der Booster auf einen Open-Innovation-Ansatz. Über die nächsten vier Jahre bringen wir zentrale Akteur:innen aus der Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft mit Verwaltungen von Städten, momentan aus Zürich, Basel und Lausanne, zusammen. Gemeinsam werden systemische Probleme erforscht und radikale Ideen für nachhaltige Lösungen entwickelt. 

Werde Teil der Lösung und erhalte finanzielle und methodische Unterstützung

Um Innovationen zu ermöglichen und zu beschleunigen, verbinden wir Städte und Verwaltungen mit ökosozialen Innovator:innen sowie Stakeholdern aus der Privatwirtschaft und der Wissenschaft. Ideen, die durch das Innovation-Booster-Programm entstehen und/oder weiterentwickelt werden, können wir finanziell unterstützen, inklusive Gutscheine für Expert:innen-Beratung und Coaching. So ermöglichen wir, dass vielversprechende Innovationen im urban geprägten Raum der Schweiz weiterentwickelt und getestet werden können. Darüber hinaus setzen wir uns zusammen mit unseren Partnern dafür ein, dass die weitere Umsetzung der Innovationen nach dem Booster wahrscheinlich wird.

Bis zum 25. Mai 2025 können Projektideen eingegeben werden, um finanzielle Unterstützung von bis zu 22’500 Franken und methodische Unterstützung sowie wertvolle Kontakte für weitere Schritte zu sichern.

Wer steckt hinter dem Vorhaben?

Meso Innovationsallianz
Der Booster Future Urban Society wird von Meso als Leading House getragen und durch die Expertise folgender Organisationen geprägt:

Team

Björn Müller
Björn Müller
Programme Director | Stride the unSchool / Meso Innovationsallianz
Samuel Eberenz
Samuel Eberenz
Konzeption & Stakeholder engagement | Stiftung Risiko-Dialog / Meso Innovationsallianz
Mirko Fischli
Mirko Fischli
Project Manager Booster | Dezentrum / Meso Innovationsallianz
Nicola Blum
Nicola Blum
Konzeption & Research | BFH
Pascal Dey
Pascal Dey
Research | BFH
Anaïs Sägesser
Anaïs Sägesser
Anchor Basel | Scaling4Good
Colm Kuonen
Colm Kuonen
Energy Living Lab Association
Laura Minisini
Laura Minisini
Energy Living Lab Association
Olivier Mächler
Olivier Mächler
Kommunikation | ARC Collective

Städtepartnerschaften

Urbane Innovation geht nur durch starke Partnerschaften mit Städten und Gemeinden. Darum sind wir besonders stolz auf unsere Umsetzungspartnerschaften:

Möglich gemacht durch

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