Jetzt Idee einreichen

Innovation Booster Future Urban Society

Wie sieht die Zukunft des Lebens im urban geprägten Raum der Schweiz aus?

Wie geht das gute Leben in planetaren Grenzen? Wie können wir in Zukunft klimagerecht wohnen? Wie können wir bezahlbar, klimaneutral reisen – privat und beruflich? Wie ermöglichen wir für alle eine möglichst regionale und umweltschonende Ernährung? Diese Fragen können nur gemeinsam, ko-kreativ und mit einem neuen Verständnis von Innovation beantwortet werden.

Der Innovation Booster Future Urban Society fördert radikal neue Ansätze, um die besten Ideen in den miteinander verknüpften Bereichen Wohnen, Mobilität und Ernährung aus der Nische zu katapultieren. Bring deine Lösungsansätze mit und entwickle sie mit anderen Expert:innen und Innovator:innen weiter. Hilf mit, ökosoziale Innovationen zu mainstreamen und sichere dir und deinem Team für gemeinsam entwickelte Ideen finanzielle und methodische Unterstützung.

Mehr zur Grundidee des Innovation Boosters von Innosuisse

Aktuell

Challenge Stage | Phase 2 - Call for Ideas

Mit dem Übergang in die zweite Phase ist der Call for Ideas nun offen. Wir freuen uns auf neue Projektideen – und darauf, euch in den kommenden Wochen an unseren Events zu begegnen.

Die Challenges der letzten Monate bleiben dabei der Ausgangspunkt. Gleichzeitig zeigt sich jetzt, welche Ansätze weiter an Kontur gewinnen und wo noch Klärungsbedarf besteht. Zwischen Idee und tragfähigem Projekt liegen oft einige Iterationen – genau diesen Raum wollen wir gemeinsam gestalten.

Der Call for Ideas ist für uns deshalb nicht nur eine Einladung zur Einreichung, sondern auch ein Moment der Verdichtung: Welche Ideen wollen wir weitertragen? Und mit wem?

Call 2026

Events

Eventbrite Energy

Ideation „Energy Communities“

Wie können wir konkrete Lösungen entwickeln, die Energy Communities stärken und einen Beitrag zu einer sicheren, nachhaltigen Energieversorgung leisten?

Im Rahmen der FUS Ideation bauen wir auf den zuvor identifizierten Challenges und Erkenntnissen auf und entwickeln daraus erste tragfähige Lösungsansätze. Im Fokus stehen soziale Innovationen, die neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen und "Energy Communities" als festen Bestandteil unserer Energieinfrastruktur verankern, insbesondere dort, wo es um Teilhabe, Versorgungssicherheit und langfristige Verantwortung geht.

Dafür bringen wir Menschen aus öffentlicher Hand, Markt und Zivilgesellschaft zusammen, testen und verbinden Ideen und unterstützen die Entstehung neuer Partner:innenschaften und Teams. Ziel ist eine robuste Projektidee mit klarem Bezug zu den identifizierten Herausforderungen, passenden Partner:innen und realistischen nächsten Schritten in Richtung Umsetzung und möglicher Förderung.

Weitere Informationen zum Ablauf, zu Teilnahmebedingungen und zu den nächsten Schritten werden nach Abschluss der Problem Exploration (Call for Challenge) Mitte April veröffentlicht.

📅  29. April 2026, 13:30 bis 16:30 Uhr
📍  Ostschweiz

Anmeldung

📅  8. Mai 2026, 09:30 bis 16:30 Uhr
📍  Sion

Anmeldung

📅  11. Mai 2026, 10:15 bis 12:00 Uhr
📍  Online

Anmeldung
Eventbrite Food

Ideation „Gute Ernährung für alle“

Wie können wir konkrete Lösungen entwickeln, die gute Ernährung für alle als Teil unserer sozialen Infrastruktur verankern?

Im Rahmen der FUS Ideation bauen wir auf den zuvor identifizierten Challenges und Erkenntnissen auf und entwickeln daraus erste tragfähige Lösungsansätze. Im Fokus stehen soziale Innovationen, die neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen und bestehende Strukturen wirksam weiterentwickeln, insbesondere dort, wo es um Zugang, Verantwortung und institutionelle Verankerung geht.

Dafür bringen wir Menschen aus öffentlicher Hand, Markt und Zivilgesellschaft zusammen, testen und verbinden Ideen und unterstützen die Entstehung neuer Partner:innenschaften und Teams. Ziel ist eine robuste Projektidee mit klarem Bezug zu den identifizierten Herausforderungen, passenden Partner:innen und realistischen nächsten Schritten in Richtung Umsetzung und möglicher Förderung.

📅  14. April 2026, 14:00 bis 17:30 Uhr
📍  Bern

Anmeldung

📅  29. April 2026, 13:30 bis 16:30 Uhr
📍  Ostschweiz

Anmeldung

📅  30. April 2026, 15:30 bis 17:15 Uhr
📍  Online

Anmeldung

2 Jahre soziale Innovation zum Nachlesen

Wir haben eine Publikation zu zwei Jahren sozialer Innovation in und für die Schweiz zusammengestellt: Teams, Learnings und geballtes Wissen auf knapp 80 Seiten. Viel Spass beim Durchstöbern.

Das Magazin Soziale Innovation für die Schweiz von heute ist hübsch auf einem Tisch arrangiertPublikation öffnen

Geförderte Projekte

In den ersten zwei Jahren haben wir über 100 Eingaben erhalten und davon 24 gefördert.

Alle Ideen Entdecken

Die essbare Stadt

Kitchen Sharing in Basel

Basel Food Factory
FHNW

Ziel des Projekts ist es zu untersuchen, ob der erleichterte Zugang zu gemeinschaftlich genutzten Küchenräumen sowie ein sichtbares Netzwerk an Fachpersonen und Dienstleistenden “Basler Foodpreneurs” (insbesondere Startups) fördern und einen Beitrag zu nachhaltigen Praktiken in Gastronomie und Lebensmittelproduktion leisten kann. Dazu wird eine prototypische Plattform aufgebaut, die unternutzte Gastroküchen sowie ergänzende Dienstleistungs- und Unterstützungsangebote für Foodpreneurs sichtbar macht (“Gelbe Seiten”). Im Rahmen des Projektes sollen Nutzungsinteressen und -szenarien für unternutzte Gastroküchen identifiziert sowie unterstützende Dienstleistende und Fachpersonen sichtbar gemacht werden, um Grundlagen für ein nachhaltiges Shared-Kitchen-Modell in Basel zu schaffen. Der Verein Basel Food Factory leitet und verantwortet das Projekt. Die FHNW begleitet das Projekt wissenschaftlich und das Lebensmittel Netzwerk Basel sowie die Markthalle bringen Erfahrungen und Netzwerk ein.

Zum Projekt
Klimagerechtes Wohnen im urbanen Raum

«Bodenreform?! – Was spricht dagegen?»

Verein Mieten-Marta
UZH

In der Schweiz ist die Klimakrise eng verflochten mit der Wohnkrise. Oftmals scheitern jedoch politische Hebel an bürgerlichen Mehrheiten im Kanton oder auf Bundesebene. Wir möchten darum herausfinden, mit welchen Argumenten eine konservative Wähler*innenbasis zu mobilisieren wäre. In direkten Gesprächen eruieren wir faktische, emotionale, soziale, finanzielle, … Hürden gegenüber reformistischen Ideen (Vorkaufsrecht, Regulierung, Mietrecht-Kontrolle) und zu weitgehenden Ansätzen (Bodenreform).

Zum Projekt
Kreislauf der Dinge

HANDS ON – Selbstwirksamkeit im Konsumchaos

Maison Shift
ZHDK

HANDS ON ist ein Prototyp, in dem wir Vermittlungsstrategien für die Sensibilisierung von Jugendlichen zu den Themen Nachhaltigkeit in Bezug auf Fast Fashion entwickeln, erforschen und erproben (Umsetzung). Mit künstlerischen Strategien entwickeln und testen wir Vermittlungsformate, die jungen Menschen über das Tun einen lustvollen Zugang zu Nachhaltigkeitsthemen im Spannungsfeld Fashionkonsum ermöglichen.

Zum Projekt

Wir brauchen systemische Ansätze

Klimakrise, Zerstörung der Biodiversität, Energiekrise – wir leben in einer Welt multipler Krisen. Um diese zu bewältigen, braucht es radikal neue Ideen und Ansätze, sowohl in technologischer als auch in gesellschaftlicher Hinsicht.

Ob Share, Repair oder DIY – viele innovative Ansätze, Projekte und Ideen für ein klimagerechtes Leben im urbanen Raum bleiben klein. Nicht weil sie im Grundsatz nicht funktionieren, sondern weil sie meist verschiedene Bereiche unseres Lebens betreffen, weil es nicht einfach ist, unsere Gewohnheiten zu ändern und die unterschiedlichsten Akteur:innen mitmachen müssen bei der Umsetzung. Die Verstetigung oder Verbreitung von integrativen Ansätzen funktioniert anders als bei rein kommerziellen Angeboten. Daher möchten wir in unserem Innovation Booster ökosoziale Innovationen verstärken und skalieren, um sie im Mainstream zu etablieren.

«Was alle angeht, können nur alle lösen.» Friedrich Dürrenmatt (Die Physiker)

Die grossen Herausforderungen unserer Zeit können nur durch die Zusammenarbeit von Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen bewältigt werden. Deshalb setzt der Booster auf einen Open-Innovation-Ansatz. Über die nächsten vier Jahre bringen wir zentrale Akteur:innen aus der Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft mit Verwaltungen von Städten, momentan aus Zürich, Basel und Lausanne, zusammen. Gemeinsam werden systemische Probleme erforscht und radikale Ideen für nachhaltige Lösungen entwickelt. 

Werde Teil der Lösung und erhalte finanzielle und methodische Unterstützung

Um Innovationen zu ermöglichen und zu beschleunigen, verbinden wir Städte und Verwaltungen mit ökosozialen Innovator:innen sowie Stakeholdern aus der Privatwirtschaft und der Wissenschaft. Ideen, die durch das Innovation-Booster-Programm entstehen und/oder weiterentwickelt werden, können wir finanziell unterstützen, inklusive Gutscheine für Expert:innen-Beratung und Coaching. So ermöglichen wir, dass vielversprechende Innovationen im urban geprägten Raum der Schweiz weiterentwickelt und getestet werden können. Darüber hinaus setzen wir uns zusammen mit unseren Partnern dafür ein, dass die weitere Umsetzung der Innovationen nach dem Booster wahrscheinlich wird.

Bis zum 25. Mai 2025 können Projektideen eingegeben werden, um finanzielle Unterstützung von bis zu 22’500 Franken und methodische Unterstützung sowie wertvolle Kontakte für weitere Schritte zu sichern.

Wer steckt hinter dem Vorhaben?

Meso Innovationsallianz
Der Booster Future Urban Society wird von Meso als Leading House getragen und durch die Expertise folgender Organisationen geprägt:

Team

Björn Müller
Björn Müller
Programme Director | Stride the unSchool / Meso Innovationsallianz
Samuel Eberenz
Samuel Eberenz
Konzeption & Stakeholder engagement | Stiftung Risiko-Dialog / Meso Innovationsallianz
Mirko Fischli
Mirko Fischli
Project Manager Booster | Dezentrum / Meso Innovationsallianz
Nicola Blum
Nicola Blum
Konzeption & Research | BFH
Pascal Dey
Pascal Dey
Research | BFH
Anaïs Sägesser
Anaïs Sägesser
Anchor Basel | Scaling4Good
Colm Kuonen
Colm Kuonen
Energy Living Lab Association
Laura Minisini
Laura Minisini
Energy Living Lab Association
Olivier Mächler
Olivier Mächler
Kommunikation | ARC Collective

Städtepartnerschaften

Urbane Innovation geht nur durch starke Partnerschaften mit Städten und Gemeinden. Darum sind wir besonders stolz auf unsere Umsetzungspartnerschaften:

Möglich gemacht durch

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