Innovation Booster Future Urban Society

Wie sieht die Zukunft des Lebens im urban geprägten Raum der Schweiz aus?

Wie geht das gute Leben in planetaren Grenzen? Wie können wir in Zukunft klimagerecht wohnen? Wie können wir bezahlbar, klimaneutral reisen – privat und beruflich? Wie ermöglichen wir für alle eine möglichst regionale und umweltschonende Ernährung? Diese Fragen können nur gemeinsam, ko-kreativ und mit einem neuen Verständnis von Innovation beantwortet werden.

Der Innovation Booster Future Urban Society fördert radikal neue Ansätze, um die besten Ideen in den miteinander verknüpften Bereichen Wohnen, Mobilität und Ernährung aus der Nische zu katapultieren. Bring deine Lösungsansätze mit und entwickle sie mit anderen Expert:innen und Innovator:innen weiter. Hilf mit, ökosoziale Innovationen zu mainstreamen und sichere dir und deinem Team für gemeinsam entwickelte Ideen finanzielle und methodische Unterstützung.

Mehr zur Grundidee des Innovation Boosters von Innosuisse

Geförderte Projekte

In den ersten zwei Jahren haben wir über 100 Eingaben erhalten und davon 24 gefördert.

Alle Ideen Entdecken

Sharing Sharing Sharing

Digitale Verstärkung für zirkuläre Angebote

World of Plenty
OST

Erfreulicherweise werden immer mehr Orte geschaffen, an denen Gegenstände weitergegeben werden können. Gleichzeitig nimmt auch das unkommerzielle Weitergeben im digitalen Raum rasant zu. Die Verbindung zwischen diesen zwei Welten fehlt bis jetzt. Die Folge: Analoge Angebote bleiben in der Nische und digitale Lösungen bilden einen wichtige Teil des unkommerziellen Weitergebens nicht ab. Wir entwickeln eine intuitive Lösung, um Gegenstände in analogen Zirkulationszonen digital zu erfassen und zu verbreiten. So erhalten bestehende Weitergabe-Angebote mehr Sichtbarkeit und bestehende digitale Weitergabe-Räume werden mit zusätzlichen Gegenständen befüllt. Mit unseren Partnerorganisationen ERZ und ZHdK testen wir die Lösung an 2 konkreten zirkulären Angeboten. Dieses Projekt ist Teil einer grösseren Vision des Vereins World of Plenty, eine unabhängige digitale Infrastruktur für das unkommerzielle Weitergeben von Gegenständen zu schaffen. Als Teil dieser Vision baut ein Team von Freiwilligen gerade die WOP-App.

Zum Projekt
Sharing Sharing Sharing

Sorglos Solar Sharing Schweiz

Solarbalkon
FHNW

Ziel des Projekts ist es, eine skalierbare und innovative Sharing-Lösung für Dachsolaranlagen auf Gebäuden mit geteiltem Eigentum zu entwickeln. Ein Pilotdach macht die Vorteile des Teilens einer Solaranlage direkt erlebbar und motiviert Andere zum nachhaltigen klimagerechten Handeln. Ob Mehrfamilienhäuser im Stockwerkeigentum oder Industriegebäude mit mehreren Besitzer:innen - der geteilte Besitz eines Gebäudes ist immer ein Hinderungsgrund für den Bau von Solaranlagen mit oft grossem Potential. Um die Klimaziele der Schweiz und von Basel zu erreichen, sollten aber möglichst viele der schon vorhandenen – und ungenutzten – Dächer in die Stromproduktion einbezogen werden, statt neue Flächen z.B. in den Alpen mit Solaranlagen zu bebauen. Welche win-win-Situation kann Eigentümergemeinschaften zur Zustimmung zu einer Solaranlage motivieren? Wie kann der produzierte Solarstrom einfach und gerecht geteilt werden? Die Pilot-Solaranlage als Leuchtturmprojekt hilft anschliessend bei der Vermarktung der Idee.

Zum Projekt
Klimagerechtes Wohnen im urbanen Raum

Circular Solar Living

eswissolar AG
ZHAW

Die Nutzung von Solar-Photovoltaik (PV) nimmt zu, jedoch werden Anlagen oft ineffizient genutzt und frühzeitig recycelt, was zu Ressourcenverschwendung führt. Hohe Anfangsinvestitionen erschweren den Zugang zu klimagerechter Energieproduktion. Das vorgeschlagene OSS-Modell adressiert diese Probleme durch ein disruptives, zirkuläres Solar Contracting Geschäftsmodell, das lokale Second-Life-Anwendungen ermöglicht, und die Realisierung von PV-Anlagen flexibler, attraktiver und inklusiver gestaltet

Zum Projekt

Events

Challenge Exploration „Energy Communities“
Wie schaffen wir Energiegemeinschaften, die nicht nur technisch funktionieren, sondern auch sozial tragen und möglichst viele Menschen konkret an der Energiewende beteiligen?

Im Rahmen der FUS Challenge Exploration vertiefen wir das Themenfeld «Energy Communities» und bauen auf bisherigen Erkenntnissen und aktuellen Entwicklungen rund um lokale Energielösungen auf. Im Fokus stehen soziale Innovationen, die Beteiligung ermöglichen, Verantwortung fair verteilen und Energiegemeinschaften im Alltag verankern, besonders dort, wo es um Governance, Vertrauen, Zugang und Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand, Markt und Zivilgesellschaft geht.

📅 12. März 2026, 13:30 bis 15:30 Uhr
📍 Sion
Anmeldung

Challenge Exploration „Gute Ernährung für alle“
Wie können wir bestehende Initiativen und Challenges so weiterentwickeln, dass gute Ernährung für alle zur sozialen Infrastruktur wird?

Im Rahmen der FUS Challenge Exploration bauen wir auf bisherigen Challenges und Erkenntnissen auf und vertiefen das Themenfeld «Gute Ernährung für alle». Im Fokus stehen soziale Innovationen, die neue Kooperationen und Partnerschaften ermöglichen, insbesondere dort, wo es um Zugang, Verantwortung und institutionelle Verankerung geht

📅 18. März 2026, 15:00 bis 16:30 Uhr
📍 Online
Anmeldung

Calls

Das Jahr 2026 steht im Zeichen von Energy Communities und guter Ernährung für alle. Wir suchen starke Ansätze, Ideen und Lösungsvorschläge aus der ganzen Schweiz für unsere neuen Challenges.

Der Call for Challenge geht Ende Monat online.

2 Jahre soziale Innovation zum Nachlesen

Wir haben eine Publikation zu zwei Jahren sozialer Innovation in und für die Schweiz zusammengestellt: Teams, Learnings und geballtes Wissen auf knapp 80 Seiten. Viel Spass beim Durchstöbern.

Das Magazin Soziale Innovation für die Schweiz von heute ist hübsch auf einem Tisch arrangiertPublikation öffnen

Wir brauchen systemische Ansätze

Klimakrise, Zerstörung der Biodiversität, Energiekrise – wir leben in einer Welt multipler Krisen. Um diese zu bewältigen, braucht es radikal neue Ideen und Ansätze, sowohl in technologischer als auch in gesellschaftlicher Hinsicht.

Ob Share, Repair oder DIY – viele innovative Ansätze, Projekte und Ideen für ein klimagerechtes Leben im urbanen Raum bleiben klein. Nicht weil sie im Grundsatz nicht funktionieren, sondern weil sie meist verschiedene Bereiche unseres Lebens betreffen, weil es nicht einfach ist, unsere Gewohnheiten zu ändern und die unterschiedlichsten Akteur:innen mitmachen müssen bei der Umsetzung. Die Verstetigung oder Verbreitung von integrativen Ansätzen funktioniert anders als bei rein kommerziellen Angeboten. Daher möchten wir in unserem Innovation Booster ökosoziale Innovationen verstärken und skalieren, um sie im Mainstream zu etablieren.

«Was alle angeht, können nur alle lösen.» Friedrich Dürrenmatt (Die Physiker)

Die grossen Herausforderungen unserer Zeit können nur durch die Zusammenarbeit von Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen bewältigt werden. Deshalb setzt der Booster auf einen Open-Innovation-Ansatz. Über die nächsten vier Jahre bringen wir zentrale Akteur:innen aus der Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft mit Verwaltungen von Städten, momentan aus Zürich, Basel und Lausanne, zusammen. Gemeinsam werden systemische Probleme erforscht und radikale Ideen für nachhaltige Lösungen entwickelt. 

Werde Teil der Lösung und erhalte finanzielle und methodische Unterstützung

Um Innovationen zu ermöglichen und zu beschleunigen, verbinden wir Städte und Verwaltungen mit ökosozialen Innovator:innen sowie Stakeholdern aus der Privatwirtschaft und der Wissenschaft. Ideen, die durch das Innovation-Booster-Programm entstehen und/oder weiterentwickelt werden, können wir finanziell unterstützen, inklusive Gutscheine für Expert:innen-Beratung und Coaching. So ermöglichen wir, dass vielversprechende Innovationen im urban geprägten Raum der Schweiz weiterentwickelt und getestet werden können. Darüber hinaus setzen wir uns zusammen mit unseren Partnern dafür ein, dass die weitere Umsetzung der Innovationen nach dem Booster wahrscheinlich wird.

Bis zum 25. Mai 2025 können Projektideen eingegeben werden, um finanzielle Unterstützung von bis zu 22’500 Franken und methodische Unterstützung sowie wertvolle Kontakte für weitere Schritte zu sichern.

Wer steckt hinter dem Vorhaben?

Meso Innovationsallianz
Der Booster Future Urban Society wird von Meso als Leading House getragen und durch die Expertise folgender Organisationen geprägt:

Team

Björn Müller
Björn Müller
Programme Director | Stride the unSchool / Meso Innovationsallianz
Samuel Eberenz
Samuel Eberenz
Konzeption & Stakeholder engagement | Stiftung Risiko-Dialog / Meso Innovationsallianz
Mirko Fischli
Mirko Fischli
Project Manager Booster | Dezentrum / Meso Innovationsallianz
Nicola Blum
Nicola Blum
Konzeption & Research | BFH
Pascal Dey
Pascal Dey
Research | BFH
Anaïs Sägesser
Anaïs Sägesser
Anchor Basel | Scaling4Good
Colm Kuonen
Colm Kuonen
Energy Living Lab Association
Laura Minisini
Laura Minisini
Energy Living Lab Association
Olivier Mächler
Olivier Mächler
Kommunikation | ARC Collective

Städtepartnerschaften

Urbane Innovation geht nur durch starke Partnerschaften mit Städten und Gemeinden. Darum sind wir besonders stolz auf unsere Umsetzungspartnerschaften:

Möglich gemacht durch

Bleibe auf dem Laufenden

Abonniere unseren Newsletter und bleibe auf dem Laufenden über die nächsten Entwicklungen.