
Wie könnten lokale Energie-Gemeinschaften viele Menschen von der Energiewende profitieren lassen und so die Grundlage für eine resiliente Schweiz schaffen?
Energie-Gemeinschaften werden oft als technische Lösung fürs Teilen erneuerbarer Energien verstanden. Ihr wirkliches Transformationspotenzial liegt aber auch in der sozialen Innovation. Sie können die Energiewende im Alltag sichtbar und erlebbar machen: durch Beteiligung, Inklusion und neue Formen lokaler Zusammenarbeit.
Heute greifen Governance-Modelle, Rollen der Akteur:innen und Erwartungen jedoch oft nicht sauber ineinander. Diese Mission sucht radikale Ideen, die technische Effizienz mit sozialem Mehrwert verbinden und 1) die Gründung und den Betrieb von Energie-Gemeinschaften im urbanen Raum für viele Menschen und Gruppen einfach und attraktiv machen; und 2) mit einem Blick auf Rahmenbedingungen, Governance- und Finanzmodelle dafür sorgen, dass Energie-Gemeinschaften zu einem dauerhaften Bestandteil eines resilienten, partizipativen Schweizer Energiesystems werden.

Wir führen Gespräche, fragen online nach und laden zu kurzen Workshops ein, um gemeinsam die Knacknüsse für die Missions zu identifizieren. Dafür bringen wir Menschen und Erfahrungen aus Praxis, Forschung und Verwaltung zusammen. Ziel ist ein gemeinsames Problemverständnis und gut formulierte Challenges als Startpunkt für Lösungen.
Dabei gibt es zwei Möglichkeiten, wie du teilnehmen kannst: Entweder nimmst du an einem Workshop teil oder du füllst das folgende Formular aus.

Wie können wir konkrete Lösungen entwickeln, die Energy Communities stärken und einen Beitrag zu einer sicheren, nachhaltigen Energieversorgung leisten?
Im Rahmen der FUS Ideation bauen wir auf den zuvor identifizierten Challenges und Erkenntnissen auf und entwickeln daraus erste tragfähige Lösungsansätze. Im Fokus stehen soziale Innovationen, die neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen und "Energy Communities" als festen Bestandteil unserer Energieinfrastruktur verankern, insbesondere dort, wo es um Teilhabe, Versorgungssicherheit und langfristige Verantwortung geht.
Dafür bringen wir Menschen aus öffentlicher Hand, Markt und Zivilgesellschaft zusammen, testen und verbinden Ideen und unterstützen die Entstehung neuer Partner:innenschaften und Teams. Ziel ist eine robuste Projektidee mit klarem Bezug zu den identifizierten Herausforderungen, passenden Partner:innen und realistischen nächsten Schritten in Richtung Umsetzung und möglicher Förderung.
Weitere Informationen zum Ablauf, zu Teilnahmebedingungen und zu den nächsten Schritten werden nach Abschluss der Problem Exploration (Call for Challenge) Mitte April veröffentlicht.
📅 8. Mai 2026, 09:30 bis 16:30 Uhr
📍 Sion
📅 11. Mai 2026, 10:15 bis 12:00 Uhr
📍 Online
Hier einige der bereits eingereichten Projekte.